Allgemeines zum Kili

Rund um die Besteigung des Kilimanjaro gibt es doch einges was auf keinen schadet, wenn man es weiß. Hier haben wir einige dieser Informationen zusammen getragen.

Wissenswertes zur Kilimanjaro-Besteigung

Trinkgelder für das Team

Tagessätze

Es ist üblich, dass das Team, das einem bei der Besteigung des Kili unterstützt und ohne das der Erfolg auch fast nicht möglich ist, von der Touristenguppe ein Trinkgeld bekommt. Angaben zur Höhe von angemessenen Trinkgeldern sind oft sehr unterschiedlich. Wir empfehlen diese Tagessätze (pro Träger/Guide pro Tag, zu zahlen durch die gesamte Gruppe):

  • Guide: 20 US$
  • Co-Guide: 16 US$
  • Koch: 14 US$
  • Kellner: 12 US$
  • Träger: 10 US$

Wichtig zu wissen ist, dass viele Agenturen vor Ort den Trägern und Guides kein Gehalt zahlen. Das bedeutet dass die Trinkgelder der einzige Lohn sind, den die Träger bekommen. Also ganz abgesehen davon das es ein gefährlicher und ansträngender Job ist, haben es sich die Guides und Träger verdient ein Trinkgeld zu bekommen.

Gruppengröße

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ca. 3 Träger für einen Touristen benötigt werden. Je nach Equipment und Gepäck könnte auch ein vierter benötigt werden. Einer der Träger ist auch der Kellner, und einer der Koch. Dazu kommen dann noch der Guide und Co-Guides. Um sicher zu stellen dass niemals ein Tourist ohne Begleitung durch einen Co-Guide ist, wird die Zahl der Co-Guides der Touristengruppengröße angepasst:

  • Ein Tourist: 1 Guide
  • 2 Touristen: 1 Guide, 1 Co-Guide
  • 3 Touristen: 1 Guide, 1 Co-Guide
  • 4 Touristen: 1 Guide, 2 Co-Guides
  • 5 Touristen: 1 Guide, 2 Co-Guides
  • 6 Touristen: 1 Guide, 3 Co-Guides

Entstehende Kosten

2 Touristen:

Für eine Gruppe von 2 Touristen solle also Trinkgelder in Höhe von 102 US$ pro Tag vorsehen.
4 Touristen:

Für eine Gruppe von 4 Touristen sollte entsprechend Trinkgelder in Höhe von 176 US$ pro Tag einplanen.

Dauer der Tour

Normalerweise dauert eine Kilimanjaro Besteigung zwischen 6 und 8 Tagen. Die meisten Leute entscheiden sich für die kurze Variante. Es muss aber auch jedem klar sein, dass jeder Tag, den man mehr am Berg verbringt, die Chance auf eine erfolgreiche Besteigung erhöht.

Wir haben den Kili in 6 Tagen bestiegen. Im Nachhinein hätten wir aber lieber mindestens einen Tag länger am Berg gehabt, da dann der Tag vor der Gipfelbesteigung weniger anstrengend gewesen wäre und wir etwas erholter in die Gipfelnacht gestartet wären. Unser “Glück” war das wir vorher noch in 3 Tagen den Mt. Meru mit seinen ~4500m bestiegen hatten und sich da unsere Körper schon ein wenig an die Höhe und Belastung gewöhnen konnten.